Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Portugal

Van Life Portugal Teaser

Am Samstag Nachmittag sind wir mit unserem Wohnmobil Richtung Portugal gestartet, haben zwei Nächte in Frankreich verbraucht und befinden uns nun im sonnigen Spanien.

Der eigentliche Plan sah vor, dass wir bereits am Freitag den 17.11.2017 in See stechen bzw. auf die Straße kommen. Leider kommt immer etwas dazwischen und so war es schon Samstag Nachmittag, als wir endlich auf dem Parkplatz vom Hornbach standen um die drei Gasflaschen zu befüllen. Für diese lange Reise haben wir uns bei einem Freund noch eine zusätzliche Flasche geliehen, um genügen Reserven zu haben. In Portugal sind Flaschen von Alugas nämlich nur schwer zu befüllen.

Auf nach Paris

Nach einem kleinen Ausflug zum Aldi ging es dann mit vollen Tanks auf die Straße. Etappenziel Nummer Eins: Paris! Da wir erst so spät losgekommen sind, wurde es schon auf der Strecke in Belgien recht dunkel. Paris im Hellen zu erreichen konnten wir knicken. Aber wir haben ja Zeit. Der Eifelturm läuft uns nicht weg. So setzten wir unseren Weg auf gemütliche Weise fort.

Die Ankunft in Paris war jedoch sehr ernüchternd. Die Straßen waren voll und dreckig. Trotz der späten Uhrzeit standen wir im Stau. Den Eifelturm haben wir zwar aus der Ferne gesehen, aber irgendwie war das Bild von Paris nicht sehr einladend und so entschieden wir einfach weiter zu fahren und auf einem Stellplatz hinter Paris halt zu machen.

Werden ständig geblitzt

Das nächste Ziel war die Atlantikküste. Der Weg dorthin war jedoch alles andere als entspannt. Um Strecke zu machen haben wir uns dazu entschieden weiter auf der Autobahn zu bleiben. Ein Fehler, den ich so nicht wieder machen werde. Es war nicht nur unheimlich teuer und relativ undurchsichtig, wie die Autobahn Maut berechnet wird, sondern auch super nervig. Wir wurden mindestens sechs mal geblitzt. Nicht etwa, weil ich zu schnell unterwegs gewesen wäre, sondern weil die Blitzen unser Wohnmobil anscheinend für einen LKW zu halten scheinen.

An der Atlantikküste mit Muscheln in der Hand.

Das Geblitze kann mir zumindest nicht die gute Laune nehmen.

Zwar konnte ich im Internet nachlesen, dass wir bestimmt anhand der Bilder herausgefiltert werden, trotzdem hinterlässt diese ständige Geblitze einen faden Beigeschmack auf der Reise.

Der Atlantik (mit Video)

An diesem Tag wollte uns das Pech aber auch nicht sonst nicht loslassen. Da es schon wieder recht spät war, wollten wir der Einfachheit halber auf einen Stellplatz am Atlantik fahren. Wir sind drei Plätze angefahren, die alle geschlossen waren. Der Vierte Platz sollte eigentlich (laut App) kostenlos sein, hat uns dann aber fast 13 Euro gekostet. Dafür gab es das Wasser kostenlos. Insgesamt hat uns die Suche nach einem Stellplatz fast zwei Stunden gekostet. In der Zeit hätten wir es noch bis Spanien geschafft.

Mal abgesehen davon hatte der Platz eine wirklich brauchbare Lage. Direkt hinter den Dünen an der Atlantikküste gelegen, konnten wir am kommenden Morgen bei bestem Wetter an den Strand. So konnten wir die Sonne genießen und eine wenig benötigte Energie tanken, bevor es weiter Richtung Spanien ging.

Von | 2017-11-23T00:57:25+00:00 23. November 2017|Reiseberichte|0 Kommentare

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